Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2009

» Last updated on 8. February 2010 - 16:13. | Originally submitted on 28. January 2009 - 23:41.

Die Anmeldung zu den Seminaren erfolgt über das Campus-System (Regelungen für die Online-Anmeldung). Bei Fragen zur Online-Anmeldung wenden Sie sich bitte an: gha-inf1[at]uni-tuebingen.de

Vorlesungen | Repetitorium | Übungen | Proseminare | Hauptseminare | Exkursionen | Kolloquien und Oberseminare

Vorlesungen

Prof. Dr. Mischa Meier
Die Völkerwanderung (4.-7. Jh.n.Chr.)
2 st., Do 16:00–18:00
Beginn: 30.04.2009
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Bemerkungen: Ort: HS, Keplerstr. 2

Inhalt: Migration ist ein Phänomen, das die Menschheitsgeschichte durch alle Epochen begleitet hat – mit ganz unterschiedlichen Folgen. Noch in der Gegenwart lösen Migrationsphänomene kollektive Ängste aus oder lagern sich an Stereotypen und Vorurteile an. Die moderne Geschichtswissenschaft hat die historische Migrationsforschung seit einiger Zeit als wichtiges Arbeitsgebiet für sich entdeckt. U.a. aus einer solchen Perspektive, die stets auch Vergleiche zu anderen Epochen mit einzubeziehen hat, soll die so genannte Völkerwanderung in der Vorlesung behandelt werden. Dabei soll zum einen ein Überblick über die Geschehnisse und ihre historische Einordnung gegeben werden; zum anderen wird es darum gehen, spezifische für die Völkerwanderungszeit typische Phänomene genauer in den Blick zu nehmen. Darüber hinaus soll aber auch die Wirkungsgeschichte der ‚germanischen’ Wanderungsbewegungen untersucht und die Relevanz des Paradigmas ‚Völkerwanderung’ hinterfragt werden.

Literatur: J. Martin, Spätantike und Völkerwanderung, München 42000; W. Pohl, Die Völkerwanderung. Eroberung und Integration, Stuttgart 22005; G. Halsall, Barbarian Migrations and the Roman West, 376–568, Cambridge 2007.

Prof. Dr. Steffen Patzold
Die Merowinger
2 st., Fr 10:00–12:00
Beginn: 08.05.2009
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Bemerkungen: Ort: HS, Keplerstr. 2

Inhalt: Die fränkischen Merowinger schufen vom ausgehenden 5. Jahrhundert an ein Reich, das weite Teile Mitteleuropas dominierte. Die Vorlesung richtet sich an Studierende aller Semester und versteht sich als Einführung in die Zeit der Merowinger. Dazu nimmt sie zunächst die Ereignisse und Strukturen in den Blick, die den Aufbau der merowingischen Herrschaft ermöglichten. In einem weiteren Teil sollen dann ausgewählte Kontroversen der Forschung zu dieser Epoche vorgestellt werden: Hier wird es um die Frage der Epochenschwelle von der Antike zum Mittelalter gehen, aber auch um die Diskussion über die sozialen Eliten des Reiches, die Debatte über die Akkulturation von „Romanen“ und „Germanen“, um die Ausbildung einer fränkischen Identität, die Transformation der spätantiken Städte – und um anderes mehr.

Literatur: Becher, Matthias: Merowinger und Karolinger (Geschichte kompakt), Darmstadt 2008; Ewig, Eugen: Die Merowinger und das Frankenreich (Urban-Taschenbücher 392), 5., aktualisierte Aufl., Stuttgart 2006; Hartmann, Martina: Aufbruch ins Mittelalter. Die Zeit der Merowinger, Darmstadt 2003; Geary, Patrick J.: Die Merowinger. Europa vor Karl dem Großen, München 2003.

Prof. Dr. Sönke Lorenz
Der deutsche Südwesten zwischen Investiturstreit und Interregnum (11.-13. Jahrhundert)
2 st., Mi 16:00–18:00
Beginn: 29.04.2009
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Bemerkungen: Ort: HS, Keplerstr. 2

Inhalt: Im Zeitraum vom 11. zum 13. Jahrhundert erfuhr der deutsche Südwesten ein neues Gesicht. Nicht nur bedingt von der Krise des Königtums, das im Investiturstreit zentrale Positionen einbüßte, begann der Territorialisierungsprozess um die Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert seine Dynamik zu entwickeln. Nutznießer dieses historischen Prozesses waren neben den Staufern auch etliche südwestdeutsche Dynasten, deren Herrschaftsauf- und ?ausbau nachzuzeichnen ist. Zudem entwickelte sich eindrucksvoll eine Städtelandschaft von beachtlicher wirtschaftlicher und kultureller Ausstrahlung.

Literatur: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, Bd. 1, Allgemeine Geschichte, Teil 1, hg. von Meinrad Schaab u. Hansmartin Schwarzmaier, Stuttgart 2001; Bd. 2: Die Territorien im Alten Reich, hg. von Meinrad Schaab u. Hansmartin Schwarzmaier, Stuttgart 1995; Helmut Maurer, Der Herzog von Schwaben, Grundlagen, Wirkungen und Wesen seiner Herrschaft in ottonischer, salischer und staufischer Zeit, Sigmaringen 1978.

Prof. Dr. Ellen Widder
Die Entgrenzung Europas (1450–1520)
2 st., Do 10:00–12:00
Beginn: 30.04.2009
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Bemerkungen: Ort: HS, Keplerstr. 2. Für Hörer aller Semester.

Inhalt: „Herbst des Mittelalters“ oder Beginn des „Langen 16. Jahrhunderts“? Die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts befindet sich nach klassischer Epocheneinteilung an der Schnittstelle zwischen Mittelalter und Neuzeit. Neben der Frage nach dem Sinn und Zweck solcher Epochenteilungen und -bezeichnungen soll in dieser Vorlesung der Fokus auf beharrende und zukunftsweisende Faktoren in diesem Zeitraum gelegt werden. Dabei werden neben der politischen Geschichte Grundzüge von Politik, Verfassung, Gesellschaft, Wirtschaft, Kirche und Kultur im Mittelpunkt stehen.

Literatur: The New Cambridge Medieval History, Bd. 7: C. 1415-c. 1500, hg. v. Christopher Allmand, Cambridge 1998; Schilling, Heinz: Die neue Zeit. Vom Christenheitseuropa zum Europa der Staaten, 1250–1750, Berlin 1999 (Siedler Geschichte Europas 3); Circa 1492. Art in the Age of Exploration, hg. v. Jay A Levenson, Ausstellungskatalog, Washington D.C. 1991.

Vorlesungen | Repetitorium | Übungen | Proseminare | Hauptseminare | Exkursionen | Kolloquien und Oberseminare

Repetitorium

Dr. Erwin Frauenknecht
Grundzüge der Geschichte des Mittelalters II: Das Spätmittelalter (1250–1500) Muss leider entfallen!
3 st., Di 14:00–17:00
Ort: Raum R. 28
Beginn: 21.04.2009

Bemerkungen: Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: Das Repetitorium vermittelt einen Überblick zur Geschichte des Spätmittelalters. Ein ereignisgeschichtlicher Teil behandelt zunächst in knapper Form die politische Geschichte, während im zweiten, strukturell ausgerichteten Teil der Veranstaltung Einzelphänomene des späten Mittelalters vorgestellt werden: die mittelalterliche Stadt, Handels- und Wirtschaftsformen,  Krisenerscheinungen, avignonesisches Papsttum und abendländisches Schisma; ein Blick auf die europäischen Nachbarreiche (England und Frankreich) wird Abstand oder Vorsprung des Reiches thematisieren.

Literatur: Hinweise zur Literatur erfolgen in den einzelnen Veranstaltungen.

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Übungen (im Sinne der ZPO)

Dr. Olga Keller
Quellen und neuere Studien zur Geschichte Mittel- und Osteuropas im Mittelalter
2 st., Di 08:00–10:00
Ort: Raum 201
Beginn: 21.04.2009
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Bemerkungen: Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr. Die Übung steht Studierenden aller Semester offen. Russisch-, polnisch-tschechisch- und andere Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich.

Inhalt: Die Erweiterung der Europäischen Union ( EU ) durch den Beitritt mehrerer ostmitteleuropäischer Länder ( Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Estland, Litauen Lettland, Slowenien ) ist Wirklichkeit geworden. Alle Beitrittskandidaten hatten die von Art. 49 Abs. 2 EU-Vertrag vorgegebenen Voraussetzungen zu schaffen. Dazu gehörte die Angleichung der nationalen Rechtsordnungen an den EU-Standard. Da es sich sämtlich um historisch gewachsene Rechtsordnungen handelt, besitzen Kenntnisse über deren Quellen und Genesis eine hohe Aktualität. Interessant ist aber auch die allgemeine Geschichte Mittel- und Osteuropas im Mittelalter. Deswegen will die Übung im SS 2009 zuerst einen Zugang zu Quellen und wichtigen Forschungsthemen zur mittelalterlichen Geschichte im ost- und mitteleuropäischen Raum geben.

Literatur: Lübke, Christian: Das östliche Europa, München 2004; Wanderungen und Kulturaustausch im östlichen Mitteleuropa. Forschungen zum ausgehenden Mittelalter und zur jüngeren Neuzeit, hg. v. Rautenberg, Hans-Werner, München 2006;  Ivs saxonico-maidebvrgense in Oriente. Rechts- und Sprachtransfer in Mittel- und Osteuropa. Sachsenspiegel und Magdeburger Recht. Bd.1, hg. v. Eichler, Ernst u. Lück, Heiner, Berlin 2008.

Harald Sellner, M. A.
Alltag in früh- und hochmittelalterlichen Klöstern
2 st., Mi 10:00–12:00
Ort: Raum 201 Raum 119
Beginn: 22.04.2009
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Bemerkungen: Latein- und Französischkenntnisse vorausgesetzt. Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: Bis heute übt das mittelalterliche Kloster auf uns eine gewisse Faszination aus. Abgeschlossen von der Außenwelt führten die Mönche und Nonnen ein Gott gewidmetes und durch Regeln und Gewohnheiten bestimmtes Leben. Die Übung versucht, den TeilnehmerInnen über die normativen Quellen hinaus, ein Blick auf das alltägliche Leben im Kloster zu geben. Dies soll anhand einschlägiger Textbeispiele vom 8. bis 12. Jahrhundert geschehen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei historiographische und hagiographische Quellen. Zudem besteht die Möglichkeit im Rahmen einer kleineren Exkursion auch archäologische und baugeschichtliche Quellen heranzuziehen.

Literatur: Buttinger, Sabine: Hinter Klostermauern : Alltag im mittelalterlichen Kloster, Darmstadt 2007. Guibert de Nogent: Autobiographie, hg. und übers. von Edmond-René Labande (Les classiques de l'histoire de France au Moyen Age, 34), Paris 1981. Ekkehard IV.: St. Galler Klostergeschichten, übers. von Hans F. Haefele, (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters 10) Darmstadt 19913.

Annette Grabowsky
Papstabsetzungen im Mittelalter
2 st., Mi 10:00–12:00
Ort: Raum 119 Raum 201
Beginn: 22.04.2009
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Bemerkungen: Lateinkenntnisse erforderlich. Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: „Prima sedes a nemine iudicatur“ – der Grundsatz, dass der Papst von niemandem gerichtet werden kann, taucht erstmals zu Beginn des 6. Jahrhunderts auf und gilt übrigens noch heute. Nichtsdestotrotz kam es während des Mittelalters zu zahlreichen, nicht selten spektakulären Papstabsetzungen. In der Übung soll es nach einigen einführenden Überlegungen zum mittelalterlichen Papsttum um eine Auswahl der berühmtesten Papstabsetzungen vom 8. Jahrhundert über die bekannte Leichensynode Ende des 9. Jahrhunderts, auf der Papst Formosus, nachdem sein Leichnam exhumiert worden war, postum abgesetzt wurde, über die Vorgänge in Sutri 1046 bis zum Investiturstreit und den Auseinandersetzungen zwischen Heinrich IV. und Gregor VII. gehen. Die Übung bietet auch die Gelegenheit, Lateinkenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen sowie die Besonderheiten des mittelalterlichen Lateins kennen zu lernen.

Literatur: Harald Zimmermann, Papstabsetzungen des Mittelalters (Graz u. a. 1968); Bernhard Schimmelpfennig, Das Papsttum. Von der Antike bis zur Renaissance (Darmstadt 41996). Weitere Literatur wird in der Übung bekannt gegeben.

Dr. des. Marco Veronesi
Adel und Kommune
2 st., Di 12:00–14:00
Ort: Raum 201
Beginn: 21.04.2009
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Bemerkungen: Lateinkenntnisse erforderlich. Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr

Inhalt: Für die Menschen des europäischen Hochmittelalters war die Stadt, so der italienische Wirtschaftshistoriker Carlo M. Cipolla, was Amerika für die Europäer des 19. Jahrhunderts war: eine „frontier“, hinter der eine neue Welt wartete. Dementsprechend scharf wird im allgemeinen die auf Handel und Gewerbe sowie auf genossenschaftlichen Organisationsprinzipien gründende Stadt vom adlig-feudalen Umland geschieden. Gerade auf der Ebene ihrer Führungsschichten lassen sich jedoch erhebliche strukturelle Verflechtungen zwischen den beiden „Welten“ erkennen. Anhand ausgewählter Quellen und Texte möchte die Übung in diese Problematik einführen und stets auch die Frage der möglichen methodischen Zugänge im Auge behalten.

Literatur: Keene, Derek: Towns and the Growth of Trade, in: The New Cambridge Medieval History, Bd. 4/1, Cambridge 2004, S. 47–85

Prof. Dr. Ellen Widder
Die Hausmacht des Kaisers. Zentren der Herrschaft im spätmittelalterlichen Österreich
mehrere Blockveranstaltungen
2 st., Link zum Campus-System

Bemerkungen: Vorbesprechung Donnerstag 23.04.09, 20.00h. Ort: s. Aushang. Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr. Anmeldung zur Exkursion im Sekretariat der Abteilung für mittelalterliche Geschichte (Zi. 214).

Inhalt: Reichs- und Territorialgeschichte des Spätmittelalters sind Klassiker der historischen Mediävistik. Demgegenüber sind Höfe und Residenzen erst in den letzten Jahrzehnten wieder in den Blick der Geschichtswissenschaft gerückt. In dieser Übung sollen nicht nur die Gründe dafür diskutiert und Methoden und Probleme ihrer Erforschung vorgestellt, sondern auch an einem konkreten Beispiel, dem spätmittelalterlichen Österreich, veranschaulicht werden. Die Übung steht in engem Zusammenhang mit der Exkursion nach Wien und Niederösterreich (6. – 13. 6. 2009). Eine Teilnahme daran wird dringend empfohlen. Die Übung wird in mehreren Blockveranstaltungen abgehalten (u.a. Freitag/Samstag 15./16. Mai 2009).

Literatur: Alois Niederstätter: Österreichische Geschichte 1278–1411: Die Herrschaft Österreich. Fürst und Land im Spätmittelalter, Wien 2001; Derselbe: Österreichische Geschichte 1400 – 1522: Das Jahrhundert der Mitte an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit, Wien 1996; Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, 2 Bde., hg. v. Werner Paravicini, Ostfildern 2003 (Residenzenforschung 51.1, 1–2).

Prof. Dr. Ellen Widder
'Heritage Management' – Neue Ansätze im professionellen Umgang mit der Vergangenheit
2 st., Mo 10:00–12:00
Ort: Raum 201
Beginn: 27.04.2009
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Bemerkungen: Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: ‚Heritage Management‘ ist ein Schlagwort, das in den vergangenen Jahren Einzug in die Fachwelt gehalten hat. Man versteht darunter die Erschließung, Bewahrung und Vermittlung kulturellen Erbes im weitesten Sinne. Es liegt nahe, dass diese Aufgabe nicht von einer wissenschaftlichen Disziplin allein geleistet werden kann, sondern einen interdisziplinären Ansatz unter Beteiligung von Geschichte, Archäologie, Denkmalpflege, Kunstgeschichte, historischer Geographie u.a. erfordert. In dieser Übung sollen wesentliche Elemente des Ansatzes kennengelernt und die Beteiligung der Geschichtswissenschaft ausgelotet werden.

Literatur: Training Strategies for World Heritage Management, hg. v. Marie-Theres Albert u.a., Bonn 2007 (als Download unter: >http://giga.cps.unizar.es/~amunoz/MUMA/documents/TrainingStrategiesForHeritageManagement.pdf< (12. 02. 2009).

Vorlesungen | Repetitorium | Übungen | Proseminare | Hauptseminare | Exkursionen | Kolloquien und Oberseminare

Proseminare (inklusive obligatorischem Tutorium)

Prof. Dr. Steffen Patzold
Heinrich I.
3 st., Mi 08:00–10:00
Ort: Raum 119A
Beginn: 29.04.2009
Mi 12:00–13:00
Ort: Raum 119A
Beginn:
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Bemerkungen: Lateinkenntnisse erforderlich.  Das Seminar wird von einem Tutorium begleitet. Online-Anmeldung ab 23.03.09,  20:00 Uhr.

Inhalt: Das Proseminar soll die Studierenden mit Arbeitstechniken, Methoden, Ansätzen und Fragestellungen der Mediävistik vertraut machen. Es möchte dazu nicht nur die wichtigsten wissenschaftlichen Hilfsmittel und Standardwerke des Teilfaches vorstellen, sondern auch zentrale Quellengattungen des Mittelalters präsentieren und in die historischen Hilfswissenschaften einführen. Die Geschichte König Heinrichs I. (919–936) eignet sich hierfür gut: Da ein Gutteil der älteren Forschung diesen König als ersten „deutschen“ Herrscher betrachtete, ist gerade seine Herrschaft vielfach untersucht und diskutiert worden. In der jüngeren Literatur ist die Quellenarmut der Zeit zum Anlaß methodischer Reflexionen über das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit geworden. So lassen sich gerade an diesem Beispiel wichtige Forschungsansätze der Mediävistik nachvollziehen.

Literatur: In die Methodik: Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte: Mittelalter (UTB 1719), 3., überarb. Aufl., Stuttgart 2006. Zu Heinrichs Person: Giese, Wolfgang: Heinrich I. Begründer der ottonischen Herrschaft, Darmstadt 2008.

Dr. Erwin Frauenknecht
Der sogenannte Investiturstreit. Kontext und Forschungskontroversen – Gruppe 1
3 st., Mo 08:00–10:00
Ort: Raum 119A
Beginn: 20.04.2009
Mo 12:00–13:00
Ort: Raum 201
Beginn:
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Bemerkungen: Lateinkenntnisse erforderlich. Das Seminar wird von einem Tutorium begleitet. Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: Mit dem Etikett „Investiturstreit“ wird gemeinhin die Zeit von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis zum Wormser Konkordat 1122 bezeichnet. Der Streit zwischen der Geistlichkeit und der weltlichen Macht zielte im engeren Sinn darauf, wie ein Geistlicher in sein Amt eingeführt, „investiert“ werden soll. Das Etikett bezeichnet aber mehr als diesen kirchenrechtlichen Kontext. Als Machtkampf zwischen dem Papsttum und dem deutschen Königtum, oder umfassender, als Konflikt um das Verhältnis zwischen geistlicher und weltlicher Macht (regnum et sacerdotium) ist diese Epoche gedeutet worden. Die jüngere Forschung betont stärker die komplexe Umbruchsphase der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, um eine angemessene Deutung zu finden. Anhand ausgewählter Themenbereiche werden im Proseminar Kontext und Forschungskontroversen sowie Methoden und Arbeitsmittel der Mittelalterlichen Geschichte vorgestellt.

Literatur: Thematisch: Johannes Laudage / Matthias Schrör (Hg.), Der Investiturstreit. Quellen und Materialien (Lateinisch – deutsch) (2. überarb. und stark erweiterte Aufl. 2006). – Methodisch: Martina Hartmann, Mittelalterliche Geschichte studieren (2004). – Oldenbourg Geschichte Lehrbuch: Mittelalter, hg. von Matthias Meinhardt, Andreas Ranft und Stephan Selzer (2007).

Dr. Erwin Frauenknecht
Der sogenannte Investiturstreit. Kontext und Forschungskontroversen – Gruppe 2
3 st., Do 14:00–16:00 Di 13:00–16:00
Ort: Großer Übungsraum (Osteuropa) R. 28
Beginn: 21.04.2009
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Bemerkungen: Lateinkenntnisse erforderlich. Das Seminar wird von einem Tutorium begleitet. Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: Mit dem Etikett „Investiturstreit“ wird gemeinhin die Zeit von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis zum Wormser Konkordat 1122 bezeichnet. Der Streit zwischen der Geistlichkeit und der weltlichen Macht zielte im engeren Sinn darauf, wie ein Geistlicher in sein Amt eingeführt, „investiert“ werden soll. Das Etikett bezeichnet aber mehr als diesen kirchenrechtlichen Kontext. Als Machtkampf zwischen dem Papsttum und dem deutschen Königtum, oder umfassender, als Konflikt um das Verhältnis zwischen geistlicher und weltlicher Macht (regnum et sacerdotium) ist diese Epoche gedeutet worden. Die jüngere Forschung betont stärker die komplexe Umbruchsphase der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, um eine angemessene Deutung zu finden. Anhand ausgewählter Themenbereiche werden im Proseminar Kontext und Forschungskontroversen sowie Methoden und Arbeitsmittel der Mittelalterlichen Geschichte vorgestellt.

Literatur: Thematisch: Johannes Laudage / Matthias Schrör (Hg.), Der Investiturstreit. Quellen und Materialien (Lateinisch – deutsch) (2. überarb. und stark erweiterte Aufl. 2006). – Methodisch: Martina Hartmann, Mittelalterliche Geschichte studieren (2004). – Oldenbourg Geschichte Lehrbuch: Mittelalter, hg. von Matthias Meinhardt, Andreas Ranft und Stephan Selzer (2007).

Prof. Dr. Steffen Patzold / Annette Grabowsky
Friedrich I. Barbarossa (1152–1190)
3 st., Di 10:00–13:00
Ort: Raum 228
Beginn: 21.04.2009
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Bemerkungen: Lateinkenntnisse erforderlich.Das Seminar wird von einem Tutorium begleitet. Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: Bis heute gilt Friedrich Barbarossa, dessen Bild nicht nur durch die Berichte seiner Zeitgenossen, sondern auch durch die Nationalbewegung des 19. Jahrhunderts geprägt wurde, vielfach als mächtiger und legendenumwobener Herrscher. Tatsächlich musste er sich aber seit seinem Herrschaftsantritt mit einer Vielzahl von Konflikten an mehreren Fronten auseinandersetzen. Durch neue Fragestellungen  ist es der Forschung in den vergangenen Jahren gelungen, neues Licht auf die Herrschaft des Staufers zu werfen. In diesem Seminar, das sich als Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte versteht, soll daher nach Herrschaftsmechanismen und Methoden der Konfliktbeilegung im Hochmittelalter gefragt werden.

Literatur: Zu Arbeitstechniken und Methodik: Hans-Werner Goetz, Proseminar Geschichte: Mittelalter (UTB 1719, Stuttgart 32006); Martina Hartmann, Mittelalterliche Geschichte studieren (UTB basics 2575, Konstanz 22007); Einführung in das Thema: Knut Görich, Die Staufer. Herrscher und Reich (Beck Wissen 2393, München 22008); Ferdinand Opll, Friedrich Barbarossa (Gestalten des Mittelalters und der Renaissance, Darmstadt 31998). Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

Dr. des. Marco Veronesi
Die Stadt im 13. Jahrhundert
3 st., Mi 13:00–16:00
Ort: Raum 201
Beginn: 22.04.2009
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Bemerkungen: Lateinkenntnisse erforderlich. Das Seminar wird von einem Tutorium begleitet. Online-Anmeldung ab 23.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: Nimmt man zunächst die Städte Mitteleuropas in den Blick, stellt das 13. Jahrhundert eine Hochphase der Neugründungen und des Wachstums der Städte dar. Im Seminar soll den Gründen für diesen „Boom“ nachgegangen werden, was die Frage nach Entstehungsgeschichte, Stadttyp und -gestalt, Verfassung und Stadtherrschaft, Sozialstruktur und ökonomischen Merkmalen der Städte miteinschließt. In einem zweiten Schritt sollen ausgewählte europäische Städte zum Vergleich herangezogen werden. Das Seminar ist gleichzeitig eine Einführung in Hilfsmittel, Quellen und Methoden der mittelalterlichen Geschichte.

Literatur: Ennen, Edith: Die europäische Stadt des Mittelalters, 4. Aufl. Göttingen 1987; Schmieder, Felicitas: Die mittelalterliche Stadt, Darmstadt 2005; Hartmann, Martina: Mittelalterliche Geschichte studieren, Konstanz 2004.

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Hauptseminare

Dr. phil. Stephan Molitor
Paläographie des Mittelalters I
2 st., Mo 14:00–16:00
Ort: Raum 405
Beginn: 27.04.2009
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Bemerkungen: Mit den jeweils geforderten Leistungen entweder als Übung im Sinne der ZPO oder als Hauptseminar anrechenbar. Online-Anmeldung f. Hauptseminar: 09.03.09, f. Übung: 23.03.09, jeweils ab 20:00 Uhr.

Inhalt: Einführung in die lateinische Paläographie des Mittelalters. Behandelt werden die für den Gang der Entwicklung maßgeblichen Schriften vom ersten vorchristlichen Jahrhundert bis zur Karolingerzeit. Der Schwerpunkt liegt bei der Entstehung der karolingischen Minuskel.

Literatur: Bernhard Bischoff: Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters (Grundlagen der Germanistik 24), 2. Aufl. Berlin 1986; Franz Steffens: Lateinische Paläographie, 2. Aufl. Berlin 1929.

Prof. Dr. Immo Eberl
Die Christianisierung der Germanen
2 st., Fr 16:00–20:00
Ort: Raum 119A
Beginn: 08.05.2009
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Bemerkungen: Weitere Termine des Hauptseminars im Sommersemester 2009:  05.06., 12.06., 19.06., Samstag 27.06. 9–13 Uhr und 14–18 Uhr, 10.07.09. Online-Anmeldung ab 09.03.09, 20:00 Uhr. Die Teilnehmer werden gebeten, die unten genannte Literatur vor Beginn der Lehrveranstaltung zur Kenntnis zu nehmen.

Inhalt: Das Seminar soll den Teilnehmern grundlegende Kenntnisse über die Christianisierung der Germanen vermitteln, die in der Spätantike beginnend bis ins Hochmittelalter vorgenommen wurde. Durch die Christianisierung sind die Germanen schon in der Spätantike in den römischen Kulturraum eingebunden worden. Damit begann das christliche Abendland, in das dann zuletzt die skandinavischen Germanen Nordeuropas im 10./11. Jahrhundert eingebunden wurden. Eine besondere Rolle spielte bei dieser Germanenmission der Arianismus bei vielen germanischen Stämmen (Ostgoten, Westgoten, Vandalen, Langobarden etc.).

Literatur: Franz G. Maier, Die Verwandlung der Mittelmeerwelt, (Fischer Weltgeschichte, Band 9) 1992; entsprechende Stichworte im Lexikon des Mittelalters, insbesondere der Artikel "Mission"; Gebhardt, Handbuch der Deutschen Geschichte, Band 1, Stuttgart 10. Aufl. 2004, in den das Thema betr. Abschnitten; Lutz v. Padberg, Christianisierung im Mittelalter, 2006.

Prof. Dr. Steffen Patzold
Geschichtsschreibung und Geschichtsbewußtsein in hochmittelalterlichen Klöstern
2 st., Mo 16:00–18:00
Ort: Raum 201 Großer Übungsraum (Osteuropa) R. 28
Beginn: 27.04.2009
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Bemerkungen: Online-Anmeldung ab 09.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: Historiographische Texte, die in Klöstern verfaßt wurden, gehören nach wie vor zu den grundlegenden Quellen der Mediävistik. Um so wichtiger ist es, die Entstehungsbedingungen mittelalterlicher Geschichtsschreibung möglichst genau zu kennen. Ziel des Seminars ist es daher, an ausgewählten Chroniken des späteren 11. bis frühen 13. Jahrhunderts die Arbeitstechniken und Verfahrensweisen klösterlicher Historiographen nachzuvollziehen, ihre Darstellungsabsichten und Schreibanlässe zu beobachten, ihre Geschichtsbilder zu rekonstruieren und Rückschlüsse auf das Geschichtsbewußtsein der Mönche zu gewinnen.

Literatur: Wichtige Forschungsbeiträge werden im Seminar gemeinsam besprochen. Vorausgesetzt wird ein Überblickswissen über die Ereignisse und Strukturen des Hochmittelalters. Zum Thema selbst sei empfohlen: Goetz, Hans-Werner: Geschichtsschreibung und Geschichtsbewußtsein im hohen Mittelalter (Orbis mediaevalis 1), Berlin 1999.

Prof. Dr. Ellen Widder
Friedrich III. (1415–1493) – Des "Römischen Reiches Erzschlafmütze" oder erster moderner deutscher Herrscher?
2 st., Di 16:00–18:00
Ort: Raum 228
Beginn: 28.04.2009
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Bemerkungen: Online-Anmeldung ab 09.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: Das historische Urteil über den deutschen König und römischen Kaiser Friedrich III. (reg. 1440–1493) fällt zwiespältig aus. Lange Zeit galt die Tatsache, dass er sich aus seinen österreichischen Gebieten kaum hinausbewegt hat, als Zeichen von Untätigkeit, er selbst gar als des „Römischen Reiches Erzschlafmütze". Inzwischen wandelt sich dieses Bild, nicht zuletzt ausgelöst durch die Erschließung seiner ungemein zahlreichen Urkunden und Mandate im Zuge der Arbeiten an den Regesta Imperii. In diesem Hauptseminar sollen methodische Wege und aktuelle Befunde aufgezeigt werden, ferner danach gefragt werden, wie solche historischen Urteile entstehen, welche Paradigmenwechsel sich im Bereich der Politik- und Verfassungsgeschichte des Mittelalters in den letzten Jahrzehnten ergeben haben und wie Modernität bzw. Traditionalität bzw. Erfolg und Misserfolg von Herrschaft für das Spätmittelalter zu bestimmen ist.

Literatur: Paul-Joachim Heinig: Friedrich III., in: Die deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I., hg. v. Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter, München 2003, S. 495–517; Alois Niederstätter: Österreichische Geschichte 1400 – 1522: Das Jahrhundert der Mitte an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit, Wien 1996; Krieger, Karl-Friedrich: König, Reich und Reichsreform im Spätmittelalter, 2. Aufl. München 2005 (Enzyklopädie deutscher Geschichte 14).

Prof. Dr. Sönke Lorenz / Dr. phil. Peter Andreas Rückert
Höfische Kultur zwischen Mittelalter und Neuzeit: Württemberg und Oberitalien
2 st., Mo 16:00–18:00
Ort: Raum 405
Beginn: 27.04.2009
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Bemerkungen: Online-Anmeldung ab 09.03.2009, 20:00 Uhr  Voraussetzungen: gute Latein- und Paläographiekenntnisse. Zulassung nur nach persönlicher Anmeldung bei Prof. Lorenz.

Inhalt: Die höfische Kultur im 15. und 16. Jahrhundert ist auch für die geschichtliche Landeskunde in den letzten Jahren immer stärker ins Licht der Forschung getreten. Dabei geht es neben der Verbindung von geistiger Kultur und herrschaftlicher Repräsentation auch um konkrete Fragen nach kulturellem Wandel, Mobilität und Kulturtransfer sowie Identifikationsstrukturen am Hof. Für den württembergischen Hof sind vor allem die dynastischen Kontakte in die vornehme romanische Adelswelt, nach Burgund, Savoyen und Oberitalien von Bedeutung. Dort fanden eine Reihe von württembergischen Grafen prominente Ehegattinnen, die auf die höfische Kultur besonderen Einfluss hinterließen.Im Mittelpunkt des Seminars steht die schillernde Persönlichkeit Barbara Gonzagas aus Mantua (1455–1503), die Frau des ersten württembergischen Herzogs Eberhard im Bart. Umfangreiche Korrespondenzen, berühmte Bilder und Handschriften aus dem oberitalienischen und südwestdeutschen Umfeld Barbaras und Eberhards erlauben eine intensive kulturhistorische Annäherung an ihr höfisches Umfeld, die auch zu neuen Quellenstudien führen soll. Im Rahmen des Hauptseminars ist eine Exkursion nach Mantua vom 6. – 9.7.2009 vorgesehen.

Literatur: Eine Literaturliste wird in der ersten Sitzung verteilt.

Dr. Roland Deigendesch / Prof. Dr. Sönke Lorenz / Manfred Waßner / Dr. phil. Wolfgang Zimmermann
Feld – Weide – Wald. Geschichte der Landnutzung auf der Schwäbischen Alb
2 st., Link zum Campus-System

Bemerkungen:  Ort: Raum 405, Hegelbau. Blockveranstaltung: Fr., 24.04.2009; Fr./Sa., 08./09.05.2009; Fr./Sa., 12./13.06.2009; Sa., 11.07.2009. Ort: Nach Einführungsterminen in Tübingen (Raum 405) sind zwei 1,5-tägige Blöcke an den Stadtarchiven in Münsingen (LKR Reutlingen) und Weilheim/Teck (LKR Esslingen) mit Quellenübungen vorgesehen. Das Seminar bietet damit auch einen Einstieg in die Archiv- und Quellenkunde mit einem Schwerpunkt in der frühen Neuzeit. Beginn: 24.04.2009. Teilnahmevoraussetzung ist die Lesefähigkeit deutscher Schrift des 18.-19. Jahrhunderts. Auf die regelmäßig angebotenen Übungen dazu wird hingewiesen. Für Übernachtungskosten fällt eine Selbstbeteiligung an. Online-Anmeldung ab 09.03.09, 20:00 Uhr.

Inhalt: Die staatliche und kommunale Archivlandschaft Baden-Württembergs bietet eine Fülle großenteils noch unausgewerteter Quellen zur Alltags- und Wirtschaftsgeschichte des schwäbischen Dorfes. Die Veranstaltung hat zum Ziel, anhand aussagekräftiger archivischer Quellen Erkenntnismöglichkeiten zur traditionalen Ökonomie ausgewählter Dörfer auf der Schwäbischen Alb und im Albvorland zu prüfen. Das Seminar versteht sich darüber hinaus als Beitrag der Universität Tübingen zur historischen Erkundung des geplanten Biosphärengebiets Schwäbische Alb, das sich der Erforschung, Erhaltung und Entwicklung dieser prägnanten, jahrtausendealten Kulturlandschaft verschrieben hat.

Literatur: Werner Troßbach, Clemens Zimmermann: Die Geschichte des Dorfes. Von den Anfängen im Frankenreich zur bundesdeutschen Gegenwart, Stuttgart 2006; www.biosphaerengebiet-alb.de

Vorlesungen | Repetitorium | Übungen | Proseminare | Hauptseminare | Exkursionen | Kolloquien und Oberseminare

Exkursionen

Prof. Dr. Ellen Widder
Wien und Niederösterreich – eine historische Region und ihr kulturelles Erbe
6.-13.06.2009
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Bemerkungen: 6.-13.06.2009. Anmeldung zur Exkursion im Sekretariat der Abteilung für mittelalterliche Geschichte (Zi. 214). Vorbesprechung: Donnerstag 23.04.09, 20:00 Uhr. Ort: siehe Aushang

Inhalt: Die Exkursion steht in direktem Zusammenhang mit der von mir angebotenen Übung „Die Hausmacht des Kaisers. Zentren der Herrschaft im spätmittelalterlichen Österreich". – Spätestens seit dem späten 13. Jahrhundert ist das heutige Österreich ein Raum, der im Rahmen der Reichsgeschichte eine wichtige Rolle gespielt hat und wo sich eine Vielzahl von bedeutenden Zeugen und Zeugnissen aus dieser Epoche erhalten hat. An ihnen sollen (mit zeitlichen Vor- und Rückgriffen) exemplarisch Phänomene und Probleme des Spätmittelalters kennengelernt und diskutiert werden. Eine Teilnahme an der allen Semestern offenstehenden Übung „Die Hausmacht des Kaisers. Zentren der Herrschaft im spätmittelalterlichen Österreich" ist verpflichtend!

Literatur: Alois Niederstätter: Geschichte Österreichs, Stuttgart 2007.

Vorlesungen | Repetitorium | Übungen | Proseminare | Hauptseminare | Exkursionen | Kolloquien und Oberseminare

Kolloquien und Oberseminare

Prof. Dr. Ewald Frie/PD Dr. Klaus Gestwa / Dr. des. Thomas Kohl /Prof. Dr. Sönke Lorenz /Prof. Dr. Mischa Meier /Prof. Dr. Steffen Patzold /Prof. Dr. Anton Schindling
Ordnungen und Bedrohungen von der Antike bis zur Gegenwart
2 st., Fr 14:00–18:00
Beginn:
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Bemerkungen: Ort und Beginn s. Aushang.

Prof. Dr. Steffen Patzold /Prof. Dr. Ellen Widder
Kolloquium für Fortgeschrittene Studierende, ExamenskandidatInnen und DoktorandInnen
nach Vereinbarung. Nur auf persönliche Einladung
2 st., Mo 18:00–20:00
Ort: Raum 201
Beginn:
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