Lehrveranstaltungen Wintersemester 2002/2003

» Last updated on 17. June 2006 - 15:22. | Originally submitted on 21. June 2005 - 0:27.


Vorlesungen

Prof. Dr. I. Eberl
Von Mekka nach Granada. Die Entwicklung des Islam und seine Beziehungen zu Europa zwischen dem frühen 7. Jahrhundert und 1492
2 st., Fr 16-18
Beginn: 18.10. 2002
Ort: HS Keplerstr. 2


Inhalt: Die Vorlesung soll die Entwicklung des Islam in seiner inneren Entwicklung ebenso aufzeigen wie seine Beziehungen zu Europa von seiner Entstehung in Mekka bis zur Einnahme von Granada durch die Spanier 1492. In diesem Zusammenhang soll die politische, ethnische und geistige Entwicklung dargestellt werden, die sich durch die Zusamenfassung bislang getrennter Völker mit verschiedenen Religionen und politischen Entwicklungen in einem durch den Islam geeinten Großreich vollzog. Die religiösen Abspaltungen im Islam werden dabei ebenso gezeigt wie die politische Entwicklung, die zum Zerfall des Reiches der Kalifen beitrug. Die Vielfalt der Staaten innerhalb des Islam wird vorgestellt und auch die früh herausgebildeten Beziehungen zu Europa, die ihren ersten Höhepunkt in den Kreuzzügen fanden. Diese waren für den Islam und Europa gleichermaßen von Bedeutung. In der Folge wird der "Fundamentalismus" des 12./13. Jahrhunderts im Islam untersucht, der zur Vertreibung der Kreuzfahrer führte, aber nicht zu einer neuen Einigung des Islam. Die Vorlesung schließt mit dem sich im Spätmittelalter neu bildenden Großreich der Osmanen.

Literatur: R. W. Southern, Das Islambild des Mittelalters, 1981;A. Julien, Histoire de l'Afrique du Nord, 1956; Wirtschaftsgeschichte des Vorderen Orients in islamischer Zeit, hrsg. von B. Spuler, 1977; H. Stieglecker, Die Glaubenslehren des Islam, 2. Aufl. 1983; Geschichte der arabischen Welt, hrsg. von U. Haarmann, 1987; E. Werner, Die Geburt einer Großmacht. Die Osmanen (1300 - 1481), 3. Aufl. 1978; S. Runciman, Die Geschichte der Kreuzzüge, Bd. 1 - 3, 1957 - 1960.

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Prof. Dr. G. Schmitz
Geschichte des Mönchtums im Abendland von den Anfängen bis zur Gründung der Reformorden
2 st., Fr 9-11 (Achtung: vorher war hier aus Versehen eine falsche Uhrzeit angegeben)
Ort: HS Keplerstr. 2


Inhalt: Es wird Grundlagenwissen über Organisation, Verbreitung und Wirkung des europäischen Mönchtums vermittelt.
Literatur: Wird in der Vorlesung bekannt gegeben.

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Prof. Dr. S. Lorenz
Bildung und Wissenschaft: Schule und Universität im Mittelalter
2 st., Fr 16-18
Beginn: 18.10. 2002
Ort: HS Keplerstr. 2


Inhalt: Ausgehend von der frühmittelalterlichen Schulorganisation, ihren Trägern und ihrer Entfaltung im Hoch- und Spätmittelalter, die mit dem Namen der Universität verbunden ist, soll ein Überblick über die geistigen Strömungen im Abendland, die Lehrpläne der Schulen, die verschiedenen Versuche der Wissenschaftseinteilung und die Inhalte des spätmittelalterlichen Lehrbetriebs gegeben werden.

Literatur: Wird in der Vorlesung bekannt gegeben.

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HD Dr. L. Körntgen
Die Salier. Königsherrschaft zwischen Konsens und Konflikt
2 st., Di 14-16
Beginn: 15.10. 2002
Ort: HS Keplerstr. 2


Inhalt: Die Zeit der Könige und Kaiser aus der salischen Familie (1024-1125) gilt als Höhe- und Wendepunkt des hochmittelalterlichen deutschen Königtums. Die Vorlesung will Momente der Kontinuität und des Wandels verfolgen und dabei neben der politischen Geschichte den religiösen, kulturellen und sozialen Entwicklungen der Zeit besondere Aufmerksamkeit widmen. Aus der Perspektive salischer Königsherrschaft sollen auch die Entwicklungen im kapetingischen Frankreich und in England in den Blick genommen werden.

Literatur: H.Keller, Zwischen regionaler Begrenzung u. universalem Horizont. Deutschland im Imperium der Salier u. Staufer 1024-1250 (Propyläen Geschichte Deutschlands 2) 1986; W.Hartmann, Der Investiturstreit (EDG 21) 2. Aufl. 1996; E.Boshof, Die Salier. 4. Aufl. 2000; W.Goez, Kirchenreform und Investiturstreit 910-1122. 2000; S.Weinfurter, Herrschaft u. Reich der Salier. Grundlinien einer Umbruchzeit. 1991.

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Prof. Dr. E. Widder
Königsstaat, Bettelmönche und Ketzerverfolgung. Das 13. Jahrhundert.
2 st., Do 11-13
Beginn: 24.10. 2002
Ort: HS Keplerstr. 2


Inhalt: Die Vorlesung will einen chronologischen und strukturgeschichtlichen Überblick über das 13.Jahrhundert vermitteln. Dabei sollen - neben der politischen Geschichte - Grundzüge und Wandlungen von Verfassung, Wirtschaft, Gesellschaft, Kirche und Kultur im Mittelpunkt stehen.
Literatur: The New Cambridge Medieval History, Bd. 5: c. 1198-c. 1300, hg. v. David Abulafia, Cambridge 1999; Hartmut Boockmann: Stauferzeit und spätes Mittelalter. Deutschland 1125-1517, Berlin 1987 (Das Reich und die Deutschen 7).

Linksammlung zum Thema Mönchtum
Linksammlung zum Thema Ketzerverfolgung


Repetitorium


Akad.ORat PD Dr. P. Hilsch
Grundzüge der mittelalterlichen Geschichte I
2 st., Mo 11-13
Ort: Raum 228

Bemerkungen: Für Studierende, die sich einen Überblick über die erste Hälfte des Mittelalters verschaffen wollen. Diskussion und Mitarbeit sind erwünscht.

Inhalt: Begriff und Periodisierung des Mittelalters / Überblick über die Ereignisgeschichte von der Völkerwanderungszeit bis zur Stauferzeit / Einige strukturelle Grundfragen (Sozialgeschichte, Grundherrschaft, Lehenswesen, Reichskirche).

Literatur: J.Fleckenstein, Grundlagen u. Beginn der dtsch. Geschichte, 31988; P.Hilsch, Mittelalter (Grundkurs Geschichte 2), 21995; H.K.Schulze, Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter, 3Bde, 1992-98.


Übungen


Prof. Dr. E. Widder
Übung zur Edition spätmittelalterlicher Texte
2 st., Mi 11-13
Ort: Raum 221
Inhalt: In dieser Übung sollen die theoretischen Grundlagen der Edition spätmittelalterlicher Texte vorgestellt und anhand von Beispielen in der Praxis erprobt werden.



Übungen zum Hauptstudium


Prof. Dr. S. Lorenz / S. Albus
Quellen zum mittelalterlichen Schulleben
2 st., Mo 16-18
Ort: Raum 405
Bemerkungen: Anmeldung im Institut für Geschichtliche Landeskunde.

Inhalt: Anhand von einschlägigen Quellen wie beispielsweise den Statuten von Schulen und Universitäten, den Matrikeln und "Scheinen" (cedulae), den Vorlesungskonzepten und -mitschriften der Lehrer und Schüler bis hin zu autobiographischen Zeugnissen soll ein Bild vom Schulleben im Mittelalter entworfen werden.

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Dr. P. Rückert
Einführung in die Agrargeschichte
2 st., Do 16-18
Ort: Raum 405
Bemerkungen: Anmeldung im Institut für Geschichtliche Landeskunde.

Inhalt: Die moderne Agrargeschichte beschäftigt sich mit der Erforschung des ländlichen Raumes in allen seinen historischen Facetten. Aktuelle Fragestellungen beziehen sich vor allem auf wirtschaftliche und soziale Probleme des späteren Mittelalters und der Frühen Neuzeit: Die von Pest und Hungersnöten dominierte "Krise" des Spätmittelalters, die politisch und sozial motivierten Bauernaufstände des 16.Jahrhunderts oder die Veränderung der ländlichen Umwelt durch neue Anbaumethoden und Pflanzenarten. Anhand südwestdeutscher Beispiele soll die agrargeschichtliche Entwicklung vom Mittelalter bis zur Industriellen Revolution verfolgt und großräumig hinterfragt werden. Mehrere zeitgenössische Texte werden miteinander gelesen und diskutiert. Die neuen Forschungsergebnisse der Archäologie, Kulturgeographie und historischen Umweltforschung werden miteinbezogen. Damit soll gleichzeitig eine Einführung in die interdisziplinär arbeitende Landeskunde vermittelt werden.
Literatur: Eine Literaturliste wird in der ersten Sitzung verteilt. Zur Einführung geeignet: W. Rösener, Einführung in die Agrargeschichte, Darmstadt 1997.


Kolloquium


HD Dr. L. Körntgen
Die Salier. Königsherrschaft zwischen Konsens und Konflikt
2 st., Di 18-19.30
Ort: Raum 221

Bemerkungen: Regelmäßige Teilnahme nicht erforderlich.

Inhalt: Im Kolloquium werden einzelne Fragestellungen der Vorlesung aufgegriffen sowie Quellen und Literatur diskutiert.

Linksammlung zum Thema


Proseminare


Dr. K. Ubl
Die karolingische Renaissance
2 st., Do 16-18
Beginn: 24.10. 2002
Ort: Raum 221

Bemerkungen: Anmeldung online und Lateinkenntnisse sind erforderlich.

Inhalt: In der Karolingerzeit wurde erstmals ein Bruch mit der antiken Zivilisation wahrgenommen, der durch eine umfassende Bildungsreform behoben werden sollte. Beispiele aus Religion, Recht, Kunst, Schule und Wissenschaft sollen ein Urteil über die Eigenart der karolingischen Reformbemühungen ermöglichen.

Literatur: R.Schieffer, Die Karolinger (Stuttgart 32000); R. Schneider, Das Frankenreich (München 42001); A.Angenendt, Das Frühmittelalter. Die abendländische Christenheit von 400 bis 900 (Stuttgart 32001).

Linksammlung zum Thema



Dr. K. Ubl
Vom ‚Gang nach Canossa' zum ‚Attentat von Anagni'. Macht und Ohnmacht des mittelalterlichen Papsttums
2 st., Mi 10-12
Beginn: 16.10. 2002
Ort: Raum 228

Bemerkungen: Anmeldung online und Lateinkenntnisse sind erforderlich.

Inhalt: Die Konflikte zwischen geistlicher und weltlicher Macht haben das Hoch- und Spätmittelalter maßgeblich geprägt. Der Gang Heinrichs IV. nach Canossa (1077) und das Attentat auf Bonifaz VIII. (1303) markieren jeweils einen Wendepunkt in der Geschichte des Papsttums und sollen in ihren Ursachen, ihrem Verlauf und ihren Folgen erarbeitet werden.

Literatur: B. Schimmelpfennig, Das Papsttum. Grundzüge seiner Geschichte von der Antike bis zur Renaissance (Darmstadt 41996); Kaiser und Papst im Konflikt. Zum Verhältnis von Staat und Kirche im späten Mittelalter, hg. von J. Miethke/A. Bühler (Düsseldorf 1988).
Linksammlung zum Investiturstreit
Linksammlung zur Kirchengeschichte


PD Dr. P. Hilsch, Akad.ORat
Krieg und Fehde, Gottes- und Landfrieden im Hochmittelalter
3 st., Fr 9-11
Beginn: 18.10. 2002
Ort: Raum 228

Bemerkungen: Lateinkenntnisse sind erforderlich. Bitte persönliche Anmeldung in den Sprechstunden.

Inhalt: Ein staatliches Gewaltmonopol existierte im Mittelalter nicht; die Fehde galt (zumindest für die Oberschicht) als legitimer Akt der Rechtsdurchsetzung. Gegen das archaische Fehdewesen richtete sich zunächst der Widerstand der sogen. ‚Gottesfriedensbewegung', bald darauf das Königtum mit den ‚Landfrieden', um die gewaltsame Lösung von Konflikten zu begrenzen.

Literatur:: Die Artikel ‚Fehde', ‚Friede', ‚Gottesfrieden', ‚Landfrieden' im Handwörterbuch zur dtsch. Rechtsgeschichte sowie im Lexikon des Mittelalters.



PD Dr. P. Hilsch, Akad.ORat
Karl IV. und die Krise in der Mitte des 14. Jahrhunderts
2st., Di 9-11
Beginn: 22.10. 2002
Ort: Raum 228

Bemerkungen: Bitte persönliche Anmeldung in den Sprechstunden. Lateinkenntnisse sind erforderlich.

Inhalt: Die 30-jährige Regierungszeit Karls IV. (1346-78) spielt in der ‚Krisenzeit des Spätmittelalters' eine besondere Rolle: sie liegt als relativ friedlicher Zeitabschnitt zwischen der Pest in der Jahrhundertmitte mit ihren Begleiterscheinungen (z. B. Judenverfolgungen) und Folgen (Agrarkrise) sowie dem großen abendländischen Schisma. Der bedeutendste deutsche König des Spätmittelalters war ein Meister einer virtuos gehandhabten Hausmachtpolitik.

Literatur: F.Seibt, Karl IV., 1978; P.Moraw, Karl IV. In: LexMa 5, 1991 (mit weiterer Lit.).

Linksammlung zum Spätmittelalter


Hauptseminare


Prof. Dr. S. Lorenz / Dr. A. Schmauder
Schulleben im Mittelalter (am Beispiel Südwestdeutschlands)
2 st., Mo 14-16
Ort: Raum 405

Bemerkungen: Anmeldung im Institut für Geschichtliche Landeskunde.

Inhalt: Am Beispiel einer Landschaft soll nach den verschiedenen Formen von Schulleben in Stadt und Land, Kloster und Stift, Trivialschule und Universität gefragt werden. Das sehr quellenorientierte Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich mit "sperrigen" und nicht immer leicht zu interpretierenden Texten - auch zwischen Scholastik und Humanismus - auseinanderzusetzen.

Linksammlung zum Thema


HD Dr. L. Körntgen
Kirchenreform und Investiturstreit
2 st., Mo 16-18
Beginn: 14.10. 2002
Ort: Raum 119a
Bemerkungen: Persönliche Anmeldung erwünscht; Online-Anmeldung auch im Internet möglich.

Inhalt: Der Konflikt zwischen Kaiser und Papst, der traditionell als "Investiturstreit" bezeichnet wird, gilt als Wendepunkt der hochmittelalterlichen Geschichte. Diese langfristige Perspektkive soll im Seminar ebenso eine Rolle spielen wie der aktuelle politische und kulturelle Kontext, in dem sich dieser Konflikt entwickelt hat. Darüber hinaus sollen die verschiedenen Motive und Intentionen der Kirchenreform in den Blick genommen werden, die den Hintergrund des Konfliktes zwischen Kaiser und Papst prägen, aber nicht darin aufgehen.

Literatur: Zur Einführung: W.Hartmann, Der Investiturstreit (EDG21) 2. Aufl. 1996; W.Goez, Kirchenreform und Investiturstreit 910-1122. 2000.

Linksammlung zum Investiturstreit
Linksammlung zur Kirchengeschichte


Prof. Dr. E. Widder
Bettelorden im Mittelalter
2 st., Di 16-18
Beginn: 22.10. 2002
Ort: Raum 228


Bemerkungen: Anmeldung online oder im Sekretariat der Abteilung für Mittelalterliche Geschichte, Zi 214.

Inhalt: Die Bettelorden waren die erfolgreiche Antwort der Kirche auf die neuen sozialen und religiösen Gegebenheiten des ausgehenden 12. und frühen 13. Jahrhunderts. Nicht nur den Ursprüngen der Bettelorden, ihren Gründern und den Rahmenbedingungen ihrer Entstehung wird das Hauptseminar nachgehen, sondern auch ihrer weiteren Entwicklung und Bedeutung in der Welt des Spätmittelalters.

Literatur: K.S. Frank: Geschichte des christlichen Mönchtums, 5. Aufl. Darmstadt 1993 (WB-Forum 4); Bettelorden und Stadt. Bettelorden und städtisches Leben im Mittelalter und in der Neuzeit, hg. v. D.Berg, Werl 1992.

Linksammlung zum Thema



PD Dr. P. Hilsch / Dr. F. Brendle / Prof. Dr. A. Schindling
Johannes Hus und Martin Luther. Kirchenreform und Politik
2 st., Do 16-18
Beginn: 24.10. 2002
Ort: Raum 228

Bemerkungen: Bitte persönliche Anmeldung in den Sprechstunden. Je nach Thema des Referats/der Hausarbeit werden Seminarscheine für Mittelalterliche oder Neuere Geschichte ausgestellt.

Inhalt: Lehre und Leben der beiden großen ‚Reformatoren' des 15. und 16. Jahrhunderts werden vor allem im politischen Zusammenhang in vergleichender Absicht im Seminar behandelt. Das Anliegen der Kirchenreform und der Umgang mit der religiösen Erneuerungsbewegung von Seiten der alten Kirche sollen in ihren Wechselwirkungen untersucht werden. Dabei soll auch die widersprüchliche Wirkungsgeschichte von Hus und Luther sowie ihrer Bewegungen bis in die Gegenwart ins Auge gefasst werden.
Literatur: F.Seibt u.a. (Hgg.), Jan Hus. Zwischen Zeiten, Völkern, Konfessionen. München 1997; P.Hilsch, Johannes Hus. Prediger Gottes und Ketzer, Regensburg 1999; M.Brecht, Martin Luther. 3 Bde, Stuttgart 1981/87; H.Rabe, Reich und Glaubensspaltung . Deutschland 1500-1600. München 1989.


Linksammlung zum Thema (Hus)


Für Fortgeschrittene


Prof. Dr. E. Widder
Oberseminar: Spätmittelalterliche Biographik
2 st., Do 20-22
Beginn: 24.10. 2002
Ort: Raum 228

Bemerkungen: Anmeldung online oder im Sekretariat der Abteilung für Mittelalterliche Geschichte, Zi 214.

Inhalt: Anhand einer im Entstehen begriffenen Biographie zu Kaiser Heinrich VII. (*1278/79-1313) sollen mit den Teilnehmern Möglichkeiten, Probleme und Grenzen biographischen Arbeitens für das Spätmittelalter diskutiert werden. Das Oberseminar wendet sich an interessierte Studierende höheren Semesters.

Literatur: Maria Elisabeth Franke: Kaiser Heinrich VII. im Spiegel der Historiographie. Eine faktenkritische und quellenkundliche Untersuchung ausgewählter Geschichtsschreiber der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, Köln u.a. 1992 (Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters 9).



Prof. Dr. S. Lorenz
Oberseminar für Examenskandiaten, Doktoranden und Fortgeschrittene
2 st., nach Vereinbarung



Prof. Dres. P.Godman / W. Hartmann / C. Huber / U. Köpf / S. Lorenz / A. Schindling / J. Schröder / B. Wachinger / G. Wieland
Interdisziplinäres Doktorandenkolloquium
"Ars und Scientia im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit"
2 st., Di 18-20
Ort: Theologicum, HS 10