Quellenbeispiel Detailansicht 4

» Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2009 - 18:07 | Eingetragen: 24. März 2009 - 16:39.

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Abbildung des eigentlichen Editionstextes

Quellenbeispiel Detailansicht 1
(aus: Die Briefe des Heiligen Bonifatius und Lullus, hg. von Michael Tangl, [MGH Epp. sel. 1, 2. Aufl. 1955] S. 165)

Als eigentlicher Editionstext wird der Text gedruckt, der nach Meinung des Editors dem ursprünglichen Text des Autors am nächsten kommt. Er enthält hochgestellte Buchstabennoten, die auf die Einträge im textkritischen Apparat verweisen, und hochgestellte Ziffernoten, die auf die Einträge in den Sachanmerkungen hinweisen.

Bei der Interpunktion richtet sich der Editor meist nach modernen Regeln, die Schreibweisen hingegen versuchen dem Original möglichst nah zu kommen.

In manchen Editionsreihen werden Vorlagen des Autors optisch kenntlich gemacht: Wörtliche Übernahmen werden petit (also in einer kleineren Schriftgröße) gesetzt, sinngemäße Übernahmen hingegen werden gesperrt gedruckt. Bibelzitate werden oft kursiv wiedergegeben.


© by Annette Grabowsky