Lehrveranstaltungen Wintersemester 2001/2002

» Zuletzt aktualisiert: 1. Oktober 2009 - 14:25 | Eingetragen: 21. Juni 2005 - 0:03.


Vorlesungen


HD Dr. L. Körntgen
Wendepunkte und Schnittstellen der früh- und hochmittelalterlichen Geschichte
2 st., Di 14-16
Beginn:16.10.2001
Ort: HS Keplerstr. 2


Inhalt: Die Vorlesung will zentrale Ereignisse, Wendepunkte und Entwicklungen früh- und hochmittelalterlicher Geschichte darstellen und zugleich einen Überblick über die Epoche geben. Zeitliche Eckpunkte bilden der Aufstieg der Karolinger zum Königtum (751) und die Schlacht von Bouvines (1214); sachlich liegt der Schwerpunkt auf der politischen Entwicklung des fränkischen und des ostfränkisch-deutschen Reichs, daneben werden die Entwicklung von Kirche und Papsttum sowie entscheidende Momente der Geschichte Englands, Frankreichs und Polens berücksichtigt.



Achtung: Entfällt!!
PD Dr. K. Görich
Kaiser Friedrich Barbarossa (1152-1190)
2 st., Mo 14-16
Beginn: 15.10.2001
Ort: HS Keplerstr. 2


Inhalt: Als Friedrich Barbarossa während des von ihm angeführten Kreuzzugs am 10. Juni 1190 im Fluß Saleph in Kleinasien ertrank, war er ein Herrscher von überragender Autorität. Das Bild seiner Herrschaft ist sozusagen doppelt übermalt, zum einen von der stauferfreundlichen Historiographie des 12. Jahrhunderts, zum anderen von der national gestimmten Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dagegen die zeitgenössischen Vorstellungen von den Motiven und Ursachen, die dem politischen Handeln des staufischen Kaisers zugrundeliegen.

Literatur: Ferdinand Opll, Friedrich Barbarossa, Darmstadt 1990 (3., bibliograph. ergänzte Aufl. 1998); Handlungsspielräume und Wirkungsweisen des staufischen Kaisers, hg. von Alfred Haverkamp (Vorträge und Forschungen 40) Sigmaringen 1992; Knut Görich, Die Ehre Friedrich Barbarossas. Kommunikation, Konflikt und politisches Handeln im 12. Jahrhundert, Darmstadt 2001.



Prof. Dr. W. Hartmann
Europa 1250-1350
2 st., Fr 11-13
Beginn: 19.10.2001
Ort: HS Keplerstr. 2


Inhalt: Die Vorlesung soll den Zeitabschnitt vom Ende der Staufer bis zum Ausbruch der Großen Pest behandeln, der eine Epoche des Umbruchs in vielerlei Beziehung war. Neben der politischen Geschichte sollen auch Kirche, Gesellschaft und Kultur behandelt werden.
Literatur: F. Seibt (Hg.), Europa im Hoch- und Spätmittelalter (Handbuch der europ. Geschichte, Bd. 2, 1987); Geschichte des Christentums, Bd. 6: Die Zeit der Zerreißproben (1274-1449) (dt. 1991).


Achtung: Entfällt!!
Prof. Dr. S. Lorenz
Württemberg im Mittelalter
2 st., Mi 16-18
Ort: HS Keplerstr. 2

Inhalt: Die Anfänge des Hauses Württemberg sind verbunden mit dem im ausgehenden 11. Jahrhundert belegten Besitz von Beutelsbach - zwischen den salischen Komplexen Waiblingen und Winterbach gelegen - sowie den "salische Namen" tragenden Brüdern Konrad und Bruno. Konrad erbaute um 1083 bei Untertürkheim die Burg Wirtemberg. Durch Dienst für die Staufer, etliche Heiratsverbindungen mit anderen Dynasten und schließlich den Pakt mit dem Papsttum gelangte Württemberg bereits um die Mitte des 13. Jahrhunderts zu einem Konglomerat von Herrschaftsrechten über "Land und Leute". Der Territorialisierungsprozeß - besonders im 14. Jahrhundert konnten noch zahlreiche Adelsherrschaften erworben werden - wurde von Strukturveränderungen in weiten Bereichen der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte begleitet. Beispielsweise entstanden neue, dauerhafte Verwaltungsformen, die sich besonders in den Zentren Stuttgart und Tübingen zu verfestigen begannen. Mit der Herzogserhebung Eberhards im Bart 1495 fand das Land Württemberg seine auch reichsrechtlich abgesicherte Geschlossenheit.

Literatur:Dieter Mertens, Württemberg, in: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 1-163; Das Haus Württemberg, Ein biographisches Lexikon, hrsg. von Sönke Lorenz, Dieter Mertens, Volker Press in Zusammenarbeit mit Christoph Eberlein, Andreas Schmauder, Harald Schukraft und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Stuttgart 1997.







Repetitorium


Dr. E. Frauenknecht
Grundzüge der Geschichte des Mittelalters I
2 st., Do 16-18
Beginn: 18.10.2001
Ort: Raum: 119a

Inhalt: Das Repetitorium vermittelt einen Überblick über das frühe und hohe Mittelalter. Nach einem knappen Abriß der politischen Geschichte werden einzelne Problembereiche vertieft: die Auflösung des fränkischen und die Entstehung eines deutschen Reiches; die Beziehungen zwischen Papst und Kaiser; Herrschaftsstrukturen bei Ottonen und Saliern; Kirchenreform und Investiturstreit; die Zeit der staufischen Herrschaft; die Entstehung des Städtewesens.

Literatur: Peter Hilsch, Mittelalter. Grundkurs Geschichte 2 (2. überarb. Aufl. 1995). - Johannes Fried, Der Weg in die Geschichte. Die Ursprünge Deutschlands bis 1024 (1994). Auch als TB (Ullstein-Buch 26517, 1998). - Josef Fleckenstein, Grundlagen und Beginn der deutschen Geschichte (Deutsche Geschichte, 31988). - Horst Fuhrmann, Deutsche Geschichte im hohen Mittelalter von der Mitte des 11. bis zum Ende des 12. Jahrhunderts (Deutsche Geschichte 2, 31993).




Übungen


Prof. Dr. W. Hartmann / PD Dr. G. Schmitz
Überlieferung und Rezeption frühmittelalterlicher Rechtsquellen
2 st., Fr 9-11
Beginn: 19.10.2001
Ort: Raum 221

Bemerkungen: Übung im Sinne der ZPO. - Ausreichende Lateinkenntnisse, überdurchschnittliches Interesse.

Inhalt: Forschungsnahes und forschendes Lernen ist das didaktische Ziel dieser Übung: Neben der Untersuchung von überlieferungs-, text- und rezeptionskritischen Fragen stehen inhaltliche Aspekte: Wie verhält sich kodifiziertes zu angewandtem Recht, wie kirchliches zu ,weltlichem' und inwieweit durchdringen sich beide Rechtssphären? Solche (und andere) Fragen sollen an konkreten Beispielen aus einem größeren Forschungsprojekt (kritische Edition der Kapitularien des Benedictus Levita, Näheres auf der Mittelalter-Web-Site unter http://www.benedictus.mgh.de) erörtert (und, sofern ungelöst, vorangetrieben) werden.

Literatur: Wird in der Übung genannt. Als allgemein vorbereitende Lektüre: Hartmann, Wilfried: Der Bischof als Richter (Zum geistlichen Gericht über kriminelle Vergehen von Laien im früheren Mittelalter [6.-11. Jahrh.]), in: Römische Historische Mitteilungen 28 (1986) S. 103-124.



HD Dr. L. Körntgen
Begleitende Übung zur Magdeburg-Exkursion: Otto der Große.
Herrschaftsordnung und Kultur im 10. Jahrhundert
2 st.,
Blockübung nach Vereinbarung


Bemerkungen: Für Teilnehmer der Exkursion. Die Übung findet in Form mehrerer Blockveranstaltungen vor und nach der Exkursion statt.

Inhalt: Zur Vor- und Nachbereitung der Magdeburg-Exkursion werden zentrale Fragestellungen zur Geschichte des ottonischen Königtums und zur kulturellen Entwicklung der Epoche erarbeitet.

Literatur: Gerd Althoff, Die Ottonen. Königsherrschaft ohne Staat, 2000; Ottonische Neuanfänge, hrg. von Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter, 2001.

Links zu Otto dem Großen





Dr. Mark Mersiowsky
Lektüreübung: Universität und Bildung im Spätmittelalter
2 st., Mi 11-13
Beginn: 24.10.01
Ort: Raum 119

Bemerkungen: Für alle Semester

Inhalt: Anhand lateinischer und volkssprachlicher Texte sollen die Teilnehmer in die Geschichte von Bildung und Universität im Spätmittelalter eingeführt werden. Neben traditionellen Themen der Bildungsgeschichte wird dabei der Alltag von Lernenden und Lehrenden im Mittelpunkt stehen.

Literatur: Schulen und Studium im sozialen Wandel des hohen und späten Mittelalters, hg. v. Johannes Fried, Sigmaringen 1986 (Vorträge und Forschungen 30); Hartmut Boockmann, Wissen und Widerstand. Geschichte der deutschen Universität, Berlin 1999, S. 7-164.

Links zu Bildung/Universitäten



Dr. Peter Rückert
Stadt und Land im späteren Mittelalter
2 st., Do 16-18
Ort: Raum 405

Bemerkungen: Anmeldung im Institut für Geschichtliche Landeskunde.

Inhalt: Der Gegensatz von Stadt und Land als Lebensräumen der hoch- und spätmittelalterlichen Gesellschaft wird von der jüngeren historischen Forschung zunehmend aufgelöst. Die wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen zwischen Stadt- und Landbewohnern, ihre Mobilität und Flexibilität zeigen eine enge Verklammerung von Stadt und Umland an, die als gemeinsames kulturlandschaftliches Phänomen zu begreifen sind. Anhand konkreter Beispiele aus Südwestdeutschland werden Methoden, Fragestellungen und Probleme der Stadtgeschichtsforschung und der Agrargeschichte vorgestellt. Dabei sollen die Eigenheiten städtischer Zentralität in ihrer Bedeutung für ihr Umland profiliert werden, wie auch das Bewußtsein der Zeitgenossen für ihren eigenen Lebensraum hinterfragt werden soll. Mehrere zeitgenössische Texte werden gemeinsam gelesen und diskutiert. Die Ergebnisse von Archäologie, Geographie und Namenkunde werden miteinbezogen. Damit soll gleichzeitig eine Einführung in die interdisziplinär arbeitende Landeskunde vermittelt werden.

Literatur: Eine Literaturliste wird in der ersten Sitzung verteilt. Zur Einführung geeignet: E. Maschke/J. Sydow (Hg.), Stadt und Umland. Protokoll der X. Arbeitstagung des Arbeitskreises für südwestdeutsche Stadtgeschichtsforschung Calw 12.-14. November 1971, Stuttgart 1974 (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg B 82).








Kolloquium


Prof. Dr. W. Hartmann
Kolloquium zur Vorlesung: Europa von 1250-1350
1 st., Fr 14-16, 14-täglich
Beginn:26.10.2001
Ort: Raum 119

Inhalt: Im Kolloquium sollen Quellen, Forschungsliteratur und einzelne Probleme, die in der Vorlesung nur knapp angesprochen werden konnten, eingehend diskutiert werden.




Proseminare


PD Dr. P. Hilsch, Akad.ORat
Geschichte der Juden im Mittelalter
(von der Karolingerzeit bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts)
2 st., 1. Gruppe: Di 10-12
2. Gruppe: Fr 9-11
Beginn: Fr 19.10.2001; Di, 23.10.2001;
Ort: Raum 228

Bemerkungen: Lateinkenntnisse sind erforderlich. Bitte persönliche Anmeldung in den Sprechstunden. Besonders den Studienanfängern wird der Besuch der begleitenden Übung empfohlen.

Inhalt: Die Stellung der Juden änderte sich im Verlauf des Mittelalters: von den freien Fernhändlern des frühen Mittelalters über die Verfolgungen der Zeit der Kreuzzüge bis zu den königlichen Kammerknechten der Städte des Spätmittelalters. Anhand von Quellen wollen wir einen Einblick in den Verlauf und die Gründe dieser Entwicklung gewinnen.

Literatur: M. Toch, Die Juden im mittelalterlichen Reich, 1998.

Links zu Juden im Mittelalter




PD Dr. P. Hilsch, Akad.ORat
Begleitende Übung zum Proseminar: Geschichte der Juden im Mittelalter
(von der Karolingerzeit bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts)
2 st., Di 16-18
Beginn: 23.10.2001
Ort: Raum 221

Bemerkungen: Für Teilnehmer des Proseminars ,Geschichte der Juden im Mittelalter'. Keine Übung im Sinne der Zwischenprüfungsordnung.

Inhalt: In Verbindung mit anstehenden Inhalten und Problemen des Proseminars werden folgende Themen angeboten: Bibliotheksführung, Bibliographieren und Zitieren, Arbeits- u. Lehrformen im Geschichtsstudium, das Mittellatein, einige historische Hilfswissenschaften, Grundbegriffe der Geschichtstheorie u.a.

Literatur: H.-W. Goetz, Proseminar Geschichte: Mittelalter, 2. Aufl. 2000 (utb). Siehe auch die Allgemeine Literaturliste Mittelalter, die bereits erhältlich ist.


Prof. Dr. W. Hartmann ACHTUNG: Wird von Dr. Karl Ubl gehalten!!
Das Zeitalter Kaiser Ludwigs des Frommen (814-840)
2 st., Do 16-18.00
Beginn: 25.10.2001
Ort: Raum 221


Bemerkungen: Lateinkenntnisse sind erforderlich. Anmeldung online

Inhalt: Die Regierung Ludwigs des Frommen bildet den Höhepunkt und zugleich den Beginn des Zerfalls des Karolingerreichs. Anhand von Quellen und Literatur zu diesem zentralen Zeitabschnitt sollen die Teilnehmer in die Quellen, die Forschungsgeschichte und die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt werden.

Literatur: H.-W. Goetz, Proseminar Geschichte: Mittelalter (22000); E. Boshof, Ludwig der Fromme (1996).

Links zu Ludwig dem Frommen






Dr. E. Frauenknecht
Fürst und Territorium: Strukurelemente des Spätmittelalters
2 st., Do 9-11
Beginn: 18.10.2001
Ort: Raum 228


Bemerkungen: Lateinkenntnisse sind erforderlich. Das Seminar wird voraussichtlich von einem Tutorium begleitet. Anmeldung online

Inhalt: "Fürst" und "Territorium" bildeten nach gängiger Meinung prägende Elemente des späten Mittelalters. Die Entstehung und Ausgestaltung von Territorien ist dabei durch eine fast unübersichtliche Vielfalt gekennzeichnet. Im Proseminar sollen anhand ausgewählter Beispiele mögliche Strukturen und Probleme fürstlicher Herrschaft untersucht werden: Herausbildung, Konsolidierung und innere Durchdringung eines Territoriums; der Einfluß äußerer Faktoren (Königtum) sowie die Rolle der Dynastie.

Literatur: Methodische Einführung: Hans-Werner Goetz, Proseminar Geschichte: Mittelalter (22000). - Thematisch: Ernst Schubert, Fürstliche Herrschaft und Territorium im späten Mittelalter





Hauptseminare


Prof. Dr. W. Hartmann
Gewalt und Krieg im früheren Mittelalter
2 st., Mi 16-18
Beginn: 17.10.2001
Ort: Raum 119a

Bemerkungen: Anmeldung online oder im Sekretariat der Abteilung für Mittelalterliche Geschichte, Zi 214.


Inhalt: Die jüngst wieder in Gang gekommene Forschung über Krieg und Gewalt entwirft zuweilen ein geradezu idyllisches Bild von den Verhältnissen im früheren Mittelalter. Anhand ausgewählter Beispiele von inneren und äußeren Konflikten in der Zeit vom 9. bis zum 12. Jahrhundert soll dieses Bild überprüft werden.

Literatur: H. Brunner (Hg.), Der Krieg im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit: Gründe, Begründungen, Bilder, Bräuche, Recht (1999); H.-H. Kortüm (Hg.), Krieg im Mittelalter (2001).



HD Dr. L. Körntgen
Wandel und "Wenden" im Früh- und Hochmittelalter
2 st., Mo 16-18
Beginn: 15.10.2001
Ort: Raum 119a


Bemerkungen: Anmeldung online oder im Sekretariat der Abteilung für Mittelalterliche Geschichte, Zi 214.


Inhalt: Der Begriff der "Wende" wird in der neueren Fachdiskussion in fast inflationärer Weise gebraucht. Der Herrscherwechsel von Otto III. zu Heinrich II. etwa ist als "Wende der Politik" qualifiziert worden; als "Wende des Hochmittelalters" in umfassender Bedeutung werden die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts oder das Jahrhundert zwischen 1050 und 1150 dargestellt. Das Seminar soll Phänomene des Wandels in politischer, sozialer, kirchen- und kulturgeschichtlicher Hinsicht vom 8. bis zum 12. Jahrhundert in den Blick nehmen und fragen, welche Berechtigung und welcher Aussagewert jeweils dem Begriff der "Wende" zukommt.


PD Dr. P. Hilsch / Prof. Dr. B. Scholkmann
Die hochmittelalterliche Adelsburg
2 st., Do 16-18
Beginn: 18.10.2001
Ort: Raum 228


Bemerkungen: Die Teilnahme an einem Proseminar Mittelalter wird vorausgesetzt. Exkursionen sind für das Sommersemester 2002 geplant.


Inhalt: Das interdisziplinäre Seminar soll die Entstehung, Funktionen und Formen der sog. hochmittelalterlichen Adelsburg behandeln. Die Quellen, Fragestellungen, Forschungsansätze und Ergebnisse der beiden Disziplinen sollen dargestellt und gemeinsam diskutiert werden.

Literatur: G. Binding u.a., Burg. In: LexMA 2 (1983) Sp. 957-1003; Th. Biller, Die Adelsburg in Deutschland. Entstehung, Form und Bedeutung, 1993.; J. Zeune, Burgen, Symbole der Macht. Ein neues Bild der mittelalterlichen Burg, 1996; H.-W. Böhme u.a. (Hgg.), Burgen in Mitteleuropa. Ein Handbuch. 2 Bde, 1999.

Links zu Adelsburgen




Für Fortgeschrittene


Prof. Dr. W. Hartmann / Prof. Dr. E. Widder
Kolloquium für Doktoranden, Magistranden und Examenskandidaten
1 st., nach Vereinbarung
Ort wird in den Einladungen bekanntgegeben.

Bemerkungen: nur auf persönliche Einladung.




Prof. Dr. E. Widder
Oberseminar: Ausgewählte Probleme der spätmittelalterlichen Verfassungsgeschichte
2 st., Do 16-18
Beginn: s. Aushang
Ort: Raum 119a

Bemerkungen: Es ergeht dazu eine besondere Einladung.

Inhalt: Das Kolloquium wendet sich an fortgeschrittene Studierende der Geschichtswissenschaft. Gemeinsam sollen Forschungsprobleme spätmittelalterlicher Verfassungsgeschichte behandelt und diskutiert werden.




Prof. Dr. I. Eberl
Kirche und Religion als Faktor der ,Modernisierung' im mittelalterlichen Europa. Das Beispiel der geistlichen Herrschaften und Institutionen.


Bemerkungen: Kolloquium nur auf Einladung.

Sitzungen: Dienstag, 11.9. bis Freitag, 14.9.2001; Donnerstag, 1.11. bis Freitag, 4.11.2001; Donnerstag, 17.1. bis Sonntag, 20.1. und Dienstag, 19.3. bis Freitag, 22.3.2002.

Ort und Uhrzeiten s. Einladungen.




Prof. Dres. P.Godman / W. Hartmann / C. Huber / U. Köpf / S. Lorenz / A. Schindling / J. Schröder / B. Wachinger / G. Wieland
Interdisziplinäres Doktorandenkolloquium
"Ars und Scientia im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit"
2 st., Di 18-20
Ort: s. Aushang




Prof. Dr. W. Hartmann / HD Dr. L. Körntgen
Exkursion nach Magdeburg / Sachsen-Anhalt
24.-27.11.2001


Bemerkungen: Für Studenen aller Semester. Teilnahme nur in Verbindung mit der begleitenden Übung.

Anmeldung: s. Aushang.

Inhalt: Mehr als 10 Jahre nach der "Wende" wird erstmals in Magdeburg, dem zentralen Gedächtnisort Ottos des Großen, eine Ausstellung zu Geschichte und kulturellem Umfeld des Kaisers und seiner Zeit durchgeführt. Die Exkursion soll nicht nur die Möglichkeit zum Ausstellungsbesuch bieten, sondern neben Magdeburg weitere zentrale Orte und Zeugnisse des ottonischen Sachsen aufsuchen (detailliertes Programm wird durch Aushang bekanntgegeben).